Mit mobilen Laserscanningsystemen lassen sich Infrastrukturobjekte während der Fahrt mit bis zu 80km/h oder mehr hochdetailliert und dreidimensional erfassen. Die Messsysteme beinhalten mehrere Laserscanningsensoren, Kameras sowie GNSS- (Satellitennavigation) und Inertialmesssysteme. Diese Kombination an Sensorik erlaubt es im Anschluss an die Messfahrt hochdetaillierte und absolut positionierte (Landeskoordinaten) 3D-Punktwolken zu rechnen sowie georeferenzierte Bilddokumentationen zu erstellen.
Mithilfe von Passpunkten kann eine absolute Genauigkeit von 1cm erreicht werden. Die Punktdichte liegt bei wenigen
Millimetern bis Zentimetern, wodurch die Punktwolken eine optimale Grundlage für Bestandsmodellierungen, Zustandserfassungen und Objektinventarisierungen bilden. Je nach Anwendung setzt die terra® das MobileMapping System Trimble MX9 ein oder verwendet das von terra® entwickelte Scansystem, welches mehr Flexibilität bei der Sensorwahl und Konfiguration bietet.
Beide Systeme können auf Strassenfahrzeugen, Loks, Bahnwagen, Booten etc. montiert werden und ermöglichen speditive 3D-Aufnahmen mit Tagesleistungen welche, bis mehrere hundert Kilometer betragen können. Neben dieser Performance und dem hohen Detaillierungsgrad liegt der grosse Vorteil bei der Sicherheit, da sich kein Vermessungspersonal zu Fuss im Gefahrenbereich bewegt und auch Sperrungen vermieden bzw. auf ein Minimum reduziert werden.